Gästebuch
von Krebstagebuch Online

 
Lieber Besucher, über einen Eintrag in mein Gästebuch würde ich mich sehr freuen. Es werden alle ernstgemeinten Einträge zum Thema von mir beantwortet. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht immer zeitnah antworten kann.

 
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Eintrags-Datum:
Mo., 12. Juni 2017,
18:15:08 Uhr

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Rainer Erkelenz aus Hamburg
Moin, habe vor einem Jahr die Diagnose Speiseröhrenkrebs erhalten. Erst Chemo dann OP mit Schwierigkeiten. Naht bist aufgegangenen. Anschließend Sepsis mit Lungenentzündung. 5 Wochen Intensivstation. Musste neu Laufen lernen. Alles war schrecklich. Meine Familie und Freunde haben mit mir gelitten und mich super unterstütz. Heute nach fast einem Jahr geht es mir gut. Mit dem Esssen habe ich immer noch meine Probleme aber ich kann nicht klagen. Bei den Nachuntersuchungen hat sich bis heute , Gott sei Dank, nichts ergeben. Würde gerne zu einem Gleichgesinnten in Hamburg kontakte knüpfen. Melde mich wieder bis dahin alles Gute.

Hallo Herr Erkelenz,

vielen Dank für Ihren Eintrag in mein Gästebuch. Falls Sie Gleichgesinnte suchen können Sie dies auch über das Forum des RatMSK versuchen. Wir haben eigens dafür eine Unterrubrik eingerichtet.

Gut das Sie alles überstanden haben, ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihren weiteren Weg der Gesundung.

Viele Grüße aus Frankfurt
Jürgen Kempel


Eintrags-Datum:
Mi., 3. Mai 2017,
22:10:27 Uhr

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Joschi aus Hamburg
Moin moin ich wollte einfach mal wieder Hallo sagen:) meine op ist jetzt mittlerweile 34 Monate her also fast 3 Jahre und mir geht's einfach klasse auch wenn ich mich noch immer nicht Tran gewöhnt hab nicht wie früher 2 oder 3 Döner zum Mittag zu essen xD konnte weiter zunehmen durch mein Bodybuilding und habe jetzt sogar 2 kg mehr auf der Uhr wie zur Diagnose damals 101kg ich hoffe dir geht's auch gut und wie immer für alle die evl fragen haben meine Email Adresse Joschkak@yahoo.de mfG Joschi

Hallo Joschi,

das freut mich sehr! Ich kenne niemanden der die Behandlung so gut weggepackt hat. Alle Achtung - weiter so!!

Viele Grüße von mir, mir geht es auch gut!

Jürgen


Eintrags-Datum:
Mi., 3. Mai 2017,
10:41:31 Uhr

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Devrim Özel aus Düsseldorf
Hallo ich bin 1988 an Magenkrebs operiert worden.Mein ganzer Magen,ein Teilvom Dünndarm und Speiseröhre würde entfernt. Ich war.Die Operation heißt longmayer.Ich war damals 18Jahre alt jetzt bin ich 47Jahre.Lebe immernoch.Falls du Fragen haben solltest kannst du mich gerne kontaktieren.lg

Hallo Devrim Özel,

vielen Dank für Ihren Eintrag im Gästebuch. Eigentlich gehört er ins Gästebuch für Langzeitüberlebende - dort kann er vielen Besuchern Mut machen.

Vielen Dank!!
Jürgen


Eintrags-Datum:
Sa., 29. April 2017,
17:39:24 Uhr

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Philipp aus Schweiz
Hallo Jürgen

Ich heiße Philipp, komme aus der Schweiz, bin 48 Jahre alt und bekam die Diagnose Speiseröhrenkrebs vor einem Jahr am 29. April 2016. Vor etwa 2 Monaten habe ich deine Internetseite entdeckt und finde Sie sehr gut. Die Abläufe sind meist identisch. Mich würde auch interessieren ob es noch mehr Leute gibt die einen anderen Weg eingeschlagen haben.

Meine Mutter hat mir einmal gesagt ich hätte schon immer alles etwas anders gemacht und wäre meinen Weg gegangen, so auch hier!
Es begann Ende 2015 mit einem Schluckauf der dann immer häufiger auftrat. Im Frühling 2016 dann das erste Mal schluckbeschwerden, ich nahm mir vor meine Hausärztin aufzusuchen falls dies wieder auftreten sollte, was dann im April der Fall war. Die Ärztin verwies mich dann ins Spital zur magenspiegelung am 29. April.
Als ich nach der Untersuchung aufwachte sah ich ins Gesicht des Arztes und wusste gleich das etwas nicht gut war. Er erklärte mir kurz das ich einen 6 cm langen bösartigen Tumor im unteren Teil der Speiserröhre hätte und das er eine Gewebeprobe entnommen hätte. Leider hätte er für die weitee Behandlung keine Zeit weshalb er mich einem Kollegen übergeben müsse. Zudem werde in ca 2 Stunden noch ein CT gemacht. Super fängt ja gut an!
In einer Woche hätte ich meinen ersehnten Thailandurlaub angetreten, und meine thailändische Ehefrau mit der ich schon über 20 Jahre verheiratet bin war bereits in Thailand da wir am Haus bauen waren.
Während der Wartezeit telefonierte ich mit meiner Frau. Sie war natürlich genauso schockiert wie ich. Relativ schnell sagte sie jedoch ich solle nach Thailand kommen und mich hier nochmals untersuchen lassen. Meine Frau hat keine gute Meinung über Schweizer Ärzte.
Nach 2 Stunden wurde dann das CT erstellt. Jemand klärte mich kurz auf dass der Tumor gut ersichtlich sei aber keine metastasen vorhanden seien. Ich könne jetzt nach Hause gehen! Da wurde ich das erste Mal ein wenig böse und sagte ich wolle eine genaue Aufklärung was das nun für mich bedeute und wie es weitergehe.
Nach einiger Zeit kam dann ein Arzt der mir erklärte das der Tumor mit T3 N1 M0 klassifiziert wurde und das ich zuerst eine Chemotherapie bekomme und irgendwann dann noch eine OP, bei der die komplette Speiserröhre und ein großteil des Magens entfernt werde. Dann magenhochzug mit anschliessendem darm. Mir wurde richtig schwindlig. Als ich dem Arzt dann sagte das ich eventuell in einer Woche nach Thailand fliege und dort eine zweite Meinung einholen würde, schaute er mich an als wäre ich der letzte Depp. Damit war auch meine Entscheidung praktisch gefällt.
nun blieb mir eine Woche Vorbereitungszeit. Die Familie informieren, Arbeitgeber, der mich zum Glück voll unterstützte. Recherchen im Internet. Zuerst nur negative Infos, dann aber ein Lichtblick. Diese krebsart tritt in Asien viel häufiger auf als in Europa. Das heißt sie haben damit mehr Erfahrung. Meine Frau war auch nicht untätig und hatte mir bereits einen Termin vereinbart in einem der besten Spitäler in Bangkok.
am 6. Mai bin ich geflogen und am 7. angekommen. Am 8. Mai das erste Gespräch mit dem Spezialisten. Einsicht in die Unterlagen die ich mitgenommen hatte. Er schlug mir dann vor zuerst zu operieren und anschließend die Chemotherapie zu machen. Er hatte auch gute Argumente dazu wieso dieser Weg besser sei.
Sollte ich mich zu einer OP entschließen müsse er aber nochmals eine magenspiegelung vornehmen, er müsse den Tumor mit eigenen Augen sehen und Markierungen für die OP setzen. Gesamte Speiseröhre und grossteil
des Magens müssen raus.
9. Mai magenspiegelung und allgemeiner gesundheitscheck. 13. Mai spitaleintritt. 14. mai achtstündige OP, soweit gut verlaufen. Nach nur einer Nacht auf der Intensivstation die Verlegung aufs normale Zimmer. Im privatspital sind die Einzelzimmer sehr geräumig und zusätzlich mit einem Schlafsofa ausgestattet. Meine Frau verbrachte die nächsten Tage rund um die Uhr bei mir. Ich hatte höllische Schmerzen sobald ich mich bewegte und meine Lunge hatte ziemlich gelitten. Ab dem dritten Tag bekam ich schon einen Therapeuten zur Seite gestellt der mit mir Übungen machte, so ging es dann auch täglich aufwärts. Am 6. Tag der erfolgreiche dichtungstest. Am 7. Tag nach der OP die erste Suppe, am nächsten Tag ein Brei. Am 9. Tag die erste leichte Mahlzeit und danach gleich die Entlassung aus dem Spital. Die erste Woche verlor ich noch einige Kilos, danach konnte ich das Gewicht bei 77 Kilo stabilisieren. Vorher war ich 90, bei einer Größe von 1.76
Ich hatte dann meine wöchentlichen Termine und Kontrollen und Gespräche. Auf Grund der entfernten lymphknoten wurde der Tumor neu mit T3 N2 M0 klassifiziert. Ich konnte dann meinen Arzt zu einer Stellungsnahme verleiten bezüglich meiner Überlebenschance. Ohne chemo 50%, mit chemo 70% Chance die nächsten paar Jahre zu überleben. Da ich wusste das meine Versicherung für die Kosten in Thailand nicht aufkommt entschlossen wir uns dann die chemo radiotheraphie in der Schweiz zu machen. Nachdem mir der Arzt flugerlaubniss erteilte flogen wir am 15. Juni retour in die Schweiz. Dort folgten 6 Wochen lang Untersuchungen, Vorbereitungen, Gespräche usw bis es dann endlich losging am 29. Juli. ( in Thailand hätte ich das innert einer Woche durchgehabt). Es folgten dann 7 Wochen therapie. Einmal pro Woche chemo und 4-5 mal bestrahlen. Am 13. Sept. Der letzte Termin. Soweit habe ich das gut überstanden, natürlich mit den üblichen Symptomen.
Meine erste Nachkontrolle hatte ich dann wieder in Bangkok am 20. / 21. Dezember. Es war wohl das schönste Weihnachtsgeschenk das ich je bekommen habe als mir der Arzt sagte das alles okay sei.
Mein Spital in Bangkok kann mit jedem großen Schweizer Spital bezüglich Einrichtung und Ausstattung mithalten. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und wurde liebevoll umsorgt. Ich bin auch heute noch der Meinung die richtige Entscheidung gefällt zu haben. Für mich war es psychologisch sehr wichtig diesen Fremdkörper entfernt zu haben.
Ich h

Hallo Philipp,

vielen Dank für die vielen Informationen über Ihre Behandlung, insbesondere auch in Thailand. Aufgrund der höheren Verbreitung von Speiseröhrenkrebs in Asien kann ich mir vorstellen, dass die Behandlungszentren dort sehr fähig sind. Allerdings kann ich nicht verstehen warum der thailändische Arzt die sofortige Operation vorgeschlagen hatte. Bei uns in Deutschland ist es mittlerweile üblich, vorher die Chemotherapie zu machen weil dies die Erfolgschancen auf eine langfristige Heilung signifikant erhöht. Sicher hatte der thailändische Arzt seine Gründe gleich zu operieren - mich würde interessieren was dafür sprach. Auch wird bei uns der Speiseröhrenkrebs kaum bestrahlt. In Thailand scheint die Strahlentherapie standardmäßig zur Behandlung zu gehören?

Es wäre schön wenn ihre Geschichte auch beim RatMSK (https://ratgeber-magenkrebs-speiseroehrenkrebs.de/index.php/ratmsk-forum-2015-09-15) zu lesen wäre. Dann könnten auch die registrierten Mitglieder im Forum etwas dazu schreiben.

Vielen Dank für den interessanten Beitrag!

Viele Grüße an Sie Philipp und weiterhin viel Erfolg!

Jürgen


Eintrags-Datum:
Do., 16. März 2017,
07:20:29 Uhr

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Monikawidmann aus Garbsen
Hallo Jürgen,es freut mich so sehr,das es Dir auch weiterhin gut geht.Ich wollte mich in Deinem Forum anmelden.Klappt aber irgendwie nicht.
LG Monika

Hallo Monika,

nach dem Anmelden zur Registrierung kommt eine Mail welche einen Link beinhaltet. Dieser Link muss angeklickt werden (so prüft die Webseite, ob es die E-Mailadresse auch wirklich gibt).
Danach kann ich freischalten.

Liebe Grüße
Jürgen


Eintrags-Datum:
Di., 14. Februar 2017,
20:31:37 Uhr

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Peter Kohlemann aus Bedburg Erft
Hallo Jürgen,

ich möchte Dir meinen Bericht über meine Erkrankung mitteilen die vor 2 1/2 Jahren diagnostiziert wurde.
Da mein Bericht etwas umfangreicher ist weiß ich nicht wie ich Dir es zukommen lassen kann. Ich versuche es in den Kommentar hineinzukopieren.

Viele Grüße
Peter

Bericht:
Januar 2017
Hallo,
mein Name ist Peter und ich bin 47 Jahre alt.
Im August 2014 stellte man mir bei einer Routine-Untersuchung, die Diagnose Speiseröhrenkrebs. Typ II ypTO, ypnO (0/25).
Ich bin glücklich verheiratet und Vater zweier Kinder. 1995 wechselte ich meinen Job, der mir in der Zeit danach sehr viel abverlangte. Ich arbeitete als Service Techniker deutschlandweit, zeitweise auch weltweit. Stressbedingt war meine Ernährung nicht gerade ausgewogen, die Arbeit war sehr zeitintensiv, es wurde auch schon mal wochenweise immer 12 Stunden oder mehr am Tag gearbeitet. Ich hatte Tage, wo ich morgens 1 bis 2 Brötchen und erst wieder am Abend spät Pizza, Fastfood etc. gegessen habe.
Auch kann ich mich daran erinnern, dass ich in den Jahren davor mit Sodbrennen zu tun hatte, was mich aber nicht sonderlich interessierte. Ca. 3 Jahre vor meiner Erkrankung bekam ich meine erste größere Infektion (Harnwegsinfektion), die mich zu einem stationären Krankenhausaufenthalt zwang, da ich diese Infektion nur mit Antibiotika wegbekam. Kaum waren sie weg, war wieder alles vergessen und ich konnte mich wieder ins Arbeitsleben stürzen. Also ich habe mir gar keine großen Gedanken um die Erkrankung gemacht und habe mich auch nicht dazu entschlossen mich gründlich untersuchen zu lassen.
Bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt im Juli 14 in Brasilien hatte ich eine schwere Magen-Darm-Infektion, wo ich ca. eine Woche Antibiotika nehmen musste. Meine Frau riet mir zu einer gründlichen Untersuchung als ich wieder zu Hause war. Der Hartnäckigkeit meiner Frau ist es zu verdanken, dass ich einwilligte, eine Magenspiegelung im August 14 zu machen. Bis dahin war die Welt für mich noch total unbekümmert zumindest was Krankheiten angeht.
Nach der Untersuchung war das Verhalten des behandelnden Arztes seltsam, er gab sich große Mühe mir keine Sorgen zu machen. Ich hatte ein beklemmendes Gefühl. 2 Tage später der Anruf vom Krankenhaus und von da an hatte ich das Gefühl, als würde der Boden unter den Füßen weggezogen.
Ich fing an zu recherchieren, bzw. ich wurde neugierig weil sich eigentlich zuerst meine Frau darüber informiert hatte. Nach den ersten Tagen der Ungewissheit bekam ich relativ zügig einen Termin zum Vor-Staging im Severins Klösterchen in Köln. Nach ausgiebiger Untersuchung wurde ich auch zum ersten Mal mit den Bezeichnungen der Krebsart konfrontiert.
Siegelringzellhaltiges Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs im unteren Drittel uT2N+Mx(G3). Anhand des Befundes wurde mir eine neoadjuvante Chemotherapie vorgeschlagen. Kurze Zeit später bekam ich schon die ersten Termine im Strahleninstitut/Köln. Bestrahlung und Chemotherapie bekam ich über 2 Monate im Wechsel. Ich habe diesen Teil der Behandlung für mich ohne große Komplikationen überstanden. In der Zeit wo mir die Chemo verabreicht wurde, fehlte mir zeitweise der Appetit. Sonderlich übel war mir in dieser Zeit nicht. Ich habe mir zur Sicherheit trotzdem Medikamente gegen Übelkeit geben lassen. Zwischenzeitlich waren die Blutwerte bei der Chemo im Keller. Die Therapie konnte aber glücklicherweise immer fortgeführt werden, da sich nach Verabreichung diverser Medikamente der Zustand gebessert hat. Im Anschluss an die Chemo bekam ich weiter ca. 30-35 Bestrahlungen. Diese wurden zum Schluss der Behandlung schmerzhafter. Schluckbeschwerden nahmen zu, dies aber nur zum Ende der Therapie. Ende der Therapie war am 08.10.14.
Die 6 Wochen Pause nach der Chemo und Bestrahlung konnte ich gut gebrauchen, um meinen Körper zu erholen. Auch nutzte ich die Zeit, um noch etwas zuzunehmen, wer weiß was mir noch blühte.
Bei der Wahl zur OP der Speiseröhre entschied ich mich für die Uni Klinik Köln, da dort am meisten Erfahrung in diesem Sektor bestand. Weitere Vorgespräche mit dem operierenden Arzt folgten und so allmählich wurde es mir mulmig was alles weggeschnitten werden musste. 2/3 des Magens und die Speiseröhre fast komplett. Mir blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten. In dieser Zeit hab ich ausgiebig gegessen, da ich dachte, dass es für die erste Zeit damit vorbei ist. Übrigens habe ich vom ersten Tag der Diagnose meine Arbeit ruhen lassen, bzw. habe mich krankschreiben lassen. Von daher hatte ich dann auch noch etwas Zeit meine Kochkünste zu verfeinern. Meine Frau hat es gefreut, sie brauchte nicht mehr zu kochen und ich nahm dadurch noch etwas an Gewicht zu.
OP-Termin 18.11.14, bzw. 2 Wochen danach:
Einweisung am 18.11.14. Operation folgte am 19.11.15, erstmal ohne Komplikation. Es wurden 2/3 des Magens entfernt, Magenhochzug zum Schlauchmagen und Entfernung der Speiseröhre bis auf das Stück im Hals. Danach kurze Zeit auf der Intensivstation. 2 Tage danach auf die Normalstation. Mit den Kostaufbau wurde zügig begonnen, ca. 5-6 Tage später. Das Essen bereitete mir allerdings große Schwierigkeiten, das ist auch bis zum angedachten Entlassungstermin so geblieben. Also bei Nahrungsaufnahme hatte ich sofortiges Erbrechen. Dabei kam mir mein Gewicht zugute was ich vorher zugelegt hatte. In der Nacht vor der Entlassung, bzw. des Anschlussheilverfahrens, Verschlechterung des Zustandes. Starke Luftnot und keine Möglichkeit das Trinken bei mir zu halten, bzw. dies kam auf kürzestem Wege wieder oben heraus. Daraufhin Magenspiegelung.
Intensivstation insgesamt 4 Wochen:
Ich kam wieder auf die Intensivstation. Feststellung einer Anastomoseninsuffizenz mit tracheobronchialer Fistelung, d. h. es hat sich am operierten Magen zur Luftröhre eine Fistel gebildet, die ein Loch in der Luftröhre verursacht hat. Dies hatte zur Folge, dass ich direkt in der Intensivstation wieder operiert wer

Hallo Peter,

vielen Dank für den ausführlichen Bericht Ihrer Krankengeschichte. Leider scheint die Länge zuviel für dieses kleine Gästebuch gewesen zu sein, es fehlt wohl noch einiges was vermutlich abgeschnitten wurde. Ich bitte Sie daher Ihren ausführlichen Bericht noch einmal hier zu veröffentlichen: https://ratgeber-magenkrebs-speiseroehrenkrebs.de/index.php/ratmsk-forum-2015-09-15/mitglieder-stellen-sich-vor . Ich denke dass auch andere Betroffene damit etwas anfangen können und Sie im Forum des Ratgebers für Magen- und Speiseröhrenkrebs e.V. besser finden können.

Schade dass nichts darüber zu lesen ist wie es Ihnen heute geht. Ich gehe mal davon aus dass bisher alles gut für Sie verlaufen ist und gratuliere Ihnen dazu.

Viele Grüße
Jürgen


Eintrags-Datum:
Mi., 28. Dezember 2016,
01:13:54 Uhr

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Jenny aus Blomberg
Hallo,vielen Dank für dieses wunderschön geschriebene Tagebuch bin durch Zufall hier gelandet.Ich selbst leide nicht an dieser beschissenen Krankheit aber mache das gerade mit meinem Mann durch und habe ein bisschen Angst vor dem was kommt. Im August wurde bei meinem Schatz Speiseröhren Krebs festgestellt,es wurden mehrere Untersuchungen gemacht anschließend 4x Chemo alle 2 Wochen..Am 16.12.2016 hatte er seine OP halbe Speiseröhre entfernt Magen wurde gerade geformt und nach oben gezogen verlief ganz gut...Heute wurde aber leider ein Loch bei der Naht vom Magen zur Speiseröhre festgestellt und dadurch verlängert sich sein Aufenthalt, ich stehe voll und ganz hinter ihm aber dennoch habe ich Angst vor dem was noch auf uns zukommt...Bin erst 35 und das man da mit sowas noch keine Erfahrung hat ist auch klar...Es gibt so viele Fragen die mir noch unklar sind....Nach der OP was habt ihr für Nahrung erhalten???? Ich bin absoulut der Meinung das sie ihm zu schnell feste Nahrung gaben und dadurch dieses Loch entstand...Wer oder wo wurde das mit der Reha beantragt??? Ich komme mir sehr Hilflos vor bin aber täglich bei ihm um ihn Kraft zu geben nur meine ist langsam auch aufgebraucht....

Hallo Jenny,

vielen Dank für Ihren Eintrag in mein Tagebuch.

Die Komplikationen bei der schweren Magenhochzugs-OP können sehr vielfältig sein. Ich empfehle Ihnen dass Sie sich beim http://ratgeber-magen-speiseroehrenkrebs.de/ anmelden und Ihre Fragen dort im Forum stellen. Außer mir sind dort weitere Mitglieder die sich gut auskennen und Ihnen möglicherweise weiterhelfen können. Wir freuen uns darauf Sie in unserer Gemeinschaft begrüßen zu können.

Viele Grüße
Jürgen


Eintrags-Datum:
Do., 22. Dezember 2016,
15:33:33 Uhr

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Andreas aus Essen
Hallo Jürgen,
ich finde es toll, wie du mit Deinem Tagebuch anderen Betroffenen Mut machst. Ich habe die Diagnose im März 2015 erhalten. Im Juni 2015 wurde ich operiert (Magenhochzug).
Die OP war zwar nicht einfach, aber ich habe alles gut überstanden. Ich konnte bereits nach 9 Tagen das Klinikum verlassen. Zur Reha wollte ich nicht. Nach der OP war die Kraft zunächst weg. Ich konnte nur kurze Wege gehen. Aber nach wenigen Wochen kam die Kondition zurück. Mir geht es seither gut. Ich bin zufrieden. Das Essen ist zwar nicht mehr so wie es einmal war, aber es stellt auch keine allzu große Beeinträchtigung dar. Mein Gewicht von 76 KG halte ich. Mein Leben verläuft wieder nahezu normal. Wenn ich mich auch nicht mehr bei 100% sehe, so kann ich dennoch fast alle Dinge wie zuvor erledigen. Mit meinem Eintrag möchte ich denjenigen Mut machen, die ihre OP noch vor sich haben. Ich habe keine grossen Schmerzen ertragen müssen. Die Zeit danach kann wieder lebenswert werden. Ich wünsche Dir, Jürgen, weiterhin bestmögliche Gesundheit.
Viele Grüße Andreas

Hallo Andreas,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Zurück aus dem Urlaub habe ich Ihren Beitrag mit Interesse gelesen. Wenn Sie weiteren Betroffenen Mut machen möchten würde ich mich freuen wenn Sie Ihren Beitrag im Forum des Ratgebers posten. Sie finden das Forum hier :
http://ratgeber-magen-speiseroehrenkrebs.de/index.php/ratmsk-forum-2015-09-15

Viele Grüße
Jürgen


Eintrags-Datum:
Mo., 19. Dezember 2016,
16:54:43 Uhr

Kontakt:
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Monika widmann aus Garbsen
Lieber Jürgen,ich wünsche Dir eine schöne Weihnachtszeit und weiterhin ales Liebe und Gute.
Viele Grüße.
Monika

Hallo Monika,

danke für Deine lieben Weihnachtsgrüße. Auch Dir wünsche ich ein schönes Weihnachten und ein erfülltes neues Jahr.

Jürgen


Eintrags-Datum:
Do., 15. Dezember 2016,
20:27:38 Uhr

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Stefan aus Südniedersachsen
Hallo Jürgen,

wie doch die Zeit vergeht ... am 11.10.2012 bekam ich die Diagnose ... nach der Radio-Chemo dann am 17.01.2013 die OP ... nun ist das dann praktisch in 33 Tagen genau 48 Monate her! .>)

Bin mittlerweile nur noch 72 kg schwer ... aber immerhin 186 cm groß geblieben.

Essen ist weiterhin größte Qual für mich ... ich würde so gern drauf verzichten können ... die Lebensqualität ist mit der notwendigen Mahlzeitenfrequenz und der damit verbundenen Komplikationen enorm reduziert.

Aber dieses Problem hast Du ja auch ebenfalls.

Speiseröhrenresektionspatienten die nach der OP mit Magenhochzug eine relativ "normale" Verdauung haben sind wohl die Minderheit.

Aber sehr positiv ... ich habe nur selten mit Reflux zu tun ... zudem kein Übergewichtsproblem! .>)

Nun denn ... ich wünsche dir und allen die diese Zeilen lesen frohe Weihnachtsfeiertage sowie einen ruhigen Jahreswechsel.

Grüße aus Südniedersachsen

Stefan



Hallo Stefan,

es freut mich sehr Dich wieder hier zu lesen. Gratuliere, 4 Jahre hast Du nun schon geschafft, wie die Zeit vergeht. Mit dem Essen ist es ja, wie Du weißt, bei mir ähnlich. Wir müssen Tricksen wo es nur geht damit wir genügend Nahrung aufnehmen.

Viele Grüße auch an Dich
Jürgen



 
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